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Skullcrusher: And your song is like a circle Tour 2026

Konzert
Indie / Folk

Datum: 10.06.2026

Zeit: 20:00

Tickets:

30€

Ort: Theater
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And Your Song is Like a Circle, das zweite Album der in New York ansässigen Künstlerin Skullcrusher, alias Helen Ballentine, windet sich in einen sich ständig verändernden, instabilen Kern hinein. Über mehrere Jahre hinweg stückweise aufgenommen – nach der Veröffentlichung ihres gefeierten Debüts Quiet the Room (2022) hält And Your Song is Like a Circle keine Erfahrung fest, sondern deutet auf den Abdruck einer Erfahrung hin, die sich nicht einfangen lässt. Zwischen schwebendem Folk und kristallinen elektronischen Klängen pendelnd, irgendwo in den Schneelandschaften, die Grouper und Julia Holter teilen, lotet Circle aus, wie Trauer sich nach innen kehrt. Der Verlust selbst wird dabei ebenso real und greifbar wie das, was verloren gegangen ist.

Ballentine begann mit dem Schreiben von Circle, nachdem sie Los Angeles verlassen hatte. Eine Stadt, die sie fast ein Jahrzehnt lang ihr Zuhause genannt hatte. Sie kehrte schließlich in den Norden des Bundesstaates New York, ins Hudson Valley, zurück, wo sie geboren wurde und aufwuchs. Es folgten mehrere Jahre intensiver Isolation, in denen Ballentine tief in Filme, Bücher und Kunst eintauchte, die den Bruch eines Umzugs quer durchs Land und dessen dissoziative Nachwirkungen widerspiegelten.

Auf dem gesamten Album verschwimmt die Grenze zwischen Mensch und Maschine. Auf „Maelstrom“ prallen Stimmen zwischen hallenden Drumbeats aufeinander wie Wasser in einer Höhle. Die vokalen Filigranarbeiten auf „Exhale“ fächern sich in einen Dunst aus Synthesizern und Streichern auf. „Dragon“ lässt ein Piano über eine enge, gepresste Percussion nachhallen.

Während Skullcrushers erstes Album die detailreichen Intimitäten des häuslichen Raums einfing, ist Circle über die Landschaft hinweg verdampft: wirbelnd, treibend, suchend. Es streift den Ereignishorizont in langen, langsamen Bewegungen. Diese Songs vibrieren vor der Inbrunst des Versuchs, einen Moment festzuhalten, einen Kreis um ihn zu ziehen. „Ich denke gern über meine Arbeit als eine Sammlung nach“, sagt Ballentine. „Irgendwann könnte sie einen Kreis bilden. Jedes Mal, wenn ich etwas mache, ziehe ich eine weitere Linie um das Gesamtwerk. Es fühlt sich an, als würde ich mein ganzes Leben lang versuchen, ihn nachzuzeichnen.“

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