Braake + Support: Luis Schwamm
Konzert
• Deutsch-Pop
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Datum: 20.02.2026
Zeit: 20:00
17€
Braake — das ist eine fünfköpfige Gestalt, die mit sicheren Schritten eine dunkle Nebenstraße des deutschen Pop hinaufgelaufen kommt. Vom Folk und Rock der 70er wurden sie inspiriert, etwas Kraut und Sand weht ihnen hinterher. An Gitarre, Bass und Schlagzeug, wo sich Benno Bings, Till Schomburg und Gregor Zenns in ihrer Stadtrandjugend kennenler nten, blieben sie auch sitzen. Eine schwer greifbare Lethargie und verkappte Wut ist Braake von dem Abend auf dem Schuldach, an dem ein erster Song zusammengesetzt wurden, bis heute geblieben. Mit Camillo Kießig fädelte sich eines Tages eine zweite Gitarre in die Songs, so kunstvoll, dass man elaboriert sagen möchte. Und mit Julian Colin kommt zu guter Letzt ein Produzent, dessen untrügliches Gespür für diese spezielle Musik ihn vor ne überkippen ließ in die nun vollständige Band. Was da aus Braake zu uns spricht, ist ein unaufdringlich anziehender Eigensinn: Ein Faden, den man unwillkürlich zwischen den eigenen Finger n wiederfindet — gesponnen aus trockener Einsicht, beiläufigem Trotz und poetischer Phantasie. Und wir werden sagen: Bitte, danke, willkommen. Ja natürlich! Und: Wie war das nochmal?
Support: Luis Schwamm
Luis Schwamm ist Singer-Songwriter und Produzent aus Köln. Inspiriert von der US- amerikanischen Emo- und Indieszene der 90er und frühen 2000er schreibt er Lieder, weil es ihn dazu drängt – daher das Drängende in seinen Liedern. Zwischen Intimität und Intensität, Pathos und Alltäglichkeit, emotionaler Dunkelheit und energetischem Optimismus pendelt sich Luis bei einem zielsicher umgesetzten organisch-intimen LoFi-Sound ein, der an Songwriting-Vorbilder wie Elliott Smith oder Indie-Ikonen wie Phoebe Bridgers und die Indie-Folk-Szene drumherum erinnert. So beruhigend die Baritonstimme klingt, die sie singt, so weh tun Luis’ Songs zuweilen, einfach weil sie gut genug erzählt sind.
Im Herbst 2024 erschien Luis’ Debütalbum „alte möbel und junge nervositäten“ bei Backseat. Blumige wie niederschmetternde Biopsien der eigenen Irrungen und Wirrungen, bei denen man nicht weiß, ob man lachen, weinen oder mitsummen möchte.
